Gemeinsam noch stärker |

MHW und DLRG vereinbaren enge Zusammenarbeit

München - Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bayern und das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. (MHW) haben für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz vereinbart.  Die Kooperation zwischen der weltweit größten freiwilligen Wasserrettungsorganisation und dem MHW soll sich auf alle denkbaren Bereiche beziehen – von der gemeinsamen Aus- und Fortbildung über Spezialkurse für Wasserretter und Rettungsdienstpersonal bis hin zu gemeinsamen Übungen und vor allem Einsätzen etwa im Katastrophenfall. Das MHW - der mit 170 Mitgliedsunternehmen aus dem Bereich des Rettungsdienstes und der Privatwirtschaft größte Verband seiner Art – und die DLRG verfolgen damit konsequent ihre Linie: Synergien nutzen, um Menschen zu retten.

Ingo Flechsenhar, Präsident der DLRG Bayern (rechts im Bild), und MHW-Präsident Robert Schmitt (links im Bild) freuen sich auf die engere Zusammenarbeit, denn beide Organisationen verfügen über eine Vielzahl von ehrenamtlichen Profis. Und beide Seiten können voneinander lernen - und helfen, regionale Defizite auszugleichen.

Wichtig ist beiden Organisationen eine vertrauensvolle und transparente Partnerschaft. Auch mit den weiteren Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben möchten DLRG und MHW die schon heute gute Zusammenarbeit weiter intensivieren. Denn heute heißt die Herausforderung für die Hilfsorganisationen: durch eine noch engere Zusammenarbeit das Beste für Menschen in Not herausholen.

20190917_Zusammenarbeit MHW-DLRG.pdf

 

TAG DER WASSERRETTUNG 2019, Prien am Chiemsee | MEHR SICHERHEIT AN BAYERNS GEWÄSSERN

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bayern zeigt am 12. Sept. bei ihrem TAG DER WASSERRETTUNG ihre Leistungsfähigkeit mit einer großen Fahrzeug- und Geräteschau, vielen Informationen und mit eindrucksvollen Rettungsvorführungen. Wichtige geladene Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft - sowie besondere Unterstützer – nimmt die DLRG Bayern dabei mit an Bord der MS Edeltraud. Der Präsident der DLRG Bayern, Ingo Flechsenhar, und der Vorsitzende des Kuratoriums der DLRG Bayern, Martin Fleischer, freuen sich auf viele Besucher. Auch der Bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, ist mit dabei: Er berichtet, in welcher Form die Bayerische Staatsregierung die Wasserrettung unterstützt. In einem Interview erläutert der Präsident des DLRG-Bundesverbands, Achim Haag, Hintergründe zum Thema „Ertrinken". Was für eine wichtige Rolle „Wasserrettungsstationen" hierbei spielen, wird bei den anschließenden Interviews mit DLRG-Fachkräften klar.

 

Wenn Menschen auf dem Wasser in Not sind, kommt es auf jede Minute an und bei der Hilfeleistung will jeder Handgriff gekonnt sein. Es sind Ehrenamtliche, die diese Hilfe professionell leisten. In Bayern - mit seinen Hunderten von Seen und seinen gefährlichen Flüssen - sind diese Leistungen besonders wichtig: Alljährlich ertrinken rund 90 Menschen in Bayern, das sind im bundesweiten Vergleich die meisten Opfer. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 sind in Bayern 65 Menschen ertrunken.

Mehr Wasserrettungsstationen für mehr Sicherheit

Bayern ist ein Bundesland mit einer vergleichsweise hohen Zahl an offenen Gewässern - alleine über 400 Seen gehören dazu. Ein Schwerpunkt der dortigen Ertrinkungsunfälle liegt in Oberbayern, über 50 Prozent der Ertrinkungsfälle passieren hier. Achim Haag, Präsident des DLRG-Bundesverbandes, erläutert die Zusammenhänge. Zunehmend heißere Sommer ziehen immer mehr Menschen zur Abkühlung an die Gewässer: Die Statistik belegt, dass die Ertrinkungsfälle vom jeweiligen Wetter und somit vom Klima abhängen! Die meisten Ertrinkungsunfälle in Bayern geschehen in Seen und Teichen, Flüssen und Kanälen – und zwar an Stellen, an denen keine Rettungsschwimmer anwesend sind. Nur vor Ort - an den Badestellen - kann die Sicherheit am und im Wasser verbessert werden. Die DLRG braucht deshalb mehr Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für den Bau und den Betrieb von Wasserrettungsstationen.

Experten im Interview

In Gesprächen mit Moderatorin Anouschka Horn erläutern der Bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, und weitere Persönlichkeiten die Unterstützung der Wasserrettung durch Staat und Unternehmen.

Spannende Vorführungen auf dem Chiemsee

Im Verlauf der Rundfahrt auf dem Chiemsee demonstrieren Wasserretter der DLRG Bayern ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Ingo Flechsenhar (Präsident DLRG Bayern) und Jürgen Temmler (Vorsitzender DLRG-Bezirksverband Alpenland und Einsatz-Leiter Wasserrettung) kommentieren die drei eindrucksvollen Szenarien. Der Landesverbandsarzt der DLRG Bayern, Dr. Tobias Uhing, gibt wissenswerte Erläuterungen aus medizinischer Sicht dazu.

Zuerst wird in Not geratenen Stand-Up-Paddlern geholfen: Die Rettung der gekenterten Personen erfolgt unter anderem durch einen Luftretter, der den Patienten mittels Seilwinde in einen Hubschrauber bringt. Dann wird ein medizinischer Notfall auf einer Segelyacht den Einsatz der DLRG fordern. Ein Motorrettungsboot der DLRG kommt zu Hilfe und übernimmt die medizinische Versorgung und den Abtransport. Der letzte Übungseinsatz zeigt ein gekentertes Segelboot. Zwei Personen müssen gerettet werden, die Segeljolle wird wieder aufgestellt.

MdL Klaus Stöttner aus Prien wird zur Situation vor Ort am Chiemsee befragt. Jaqueline Gläsener, Einsatz- Taucherin und Einsatz-Leiterin der Schnell-Einsatz-Gruppe München) erklärt das Funktionieren einer Wasserrettungsstation, was die ehrenamtlichen Wasserretter hier in ihrer Freizeit leisten - und wie davon nicht nur Badegäste profitieren, sondern auch die Bevölkerung im weiten Umkreis.

Handlungsbedarf in Politik und Gesellschaft

Die DLRG handelt im öffentlichen Interesse, um Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – und sie benötigt Unterstützung. Wenn zum Beispiel der Bau oder die Sanierung einer Wasserrettungsstation ansteht, geht es unter anderem darum, Finanzmittel zu beschaffen, aber auch Genehmigungen einzuholen, Hygienevorschriften einzuhalten, Verträge zu schließen und vieles mehr. Die Anforderungen an die ehrenamtlich agierenden Wasserretter werden immer umfangreicher.

Unterstützung für die Wasserretter

Gemeindeverwaltungen und große Unternehmen – die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen - unterstützen die DLRG bereits und gehen mit gutem Beispiel voran. Zwei davon werden auf der Rückfahrt nach Prien über ihr finanzielles Engagement für die DLRG berichten:

Zum einen Dr. Ingo Krüger, Geschäftsführender Vorstand der Bayerischen Sparkassenstiftung, als Vertreter der bayerischen Sparkassenorganisation. Auf der Geräteschau wird eine Rettungsdrohne präsentiert. Die Anschaffung der Rettungsdrohne erfolgte im Wesentlichen aus Mitteln des Reinertrags der bayernweiten Gewinnsparlotterie „Sparkassen-PS-Sparen und Gewinnen".

Zum anderen berichtet Stefan Eberle, Geschäftsführer von MARINEPOOL, über ein neu entwickeltes Rettungsboot, das der DLRG gespendet wurde. Es wird im Bugbereich an Deck der MS Edeltraud ausgestellt.

Weiterhin fördert die Versicherungskammer Bayern die DLRG Bayern schon langjährig auf vielfältige Weise.

Große Fahrzeug- und Geräteschau

Wer die Schiffsanlegestelle in Prien am Tag der Wasserrettung betritt, bekommt eine eindrucksvolle Geräte-und Fahrzeugschau der DLRG zu sehen: Rettungsboote aller Größen, Einsatzfahrzeuge für unterschiedliche Zwecke, eine Drohne für die Wasserrettung, Tauchausrüstungen und spezielle Ausrüstung für die Rettung in stark strömenden Gewässern u.v.m.. Außerdem präsentieren unsere Nachwuchsretter - die Jugend-Einsatz- Teams und die DLRG-Jugend ihre Themen.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressehotline DLRG Bayern: Tel. 09181 3201-320 | E-Mail: presse@bayern.dlrg.de

20190909_Presseinformation_TAG-DER-WASSERRETTUNG.pdf

 

 

 

Presse-Einladung | TAG DER WASSERRETTUNG Prien am Chiemsee, 12. September: KOMMEN SIE MIT UNS AN BORD!

AUCH FÜR FOTOGRAFEN UND FILMTEAMS BESTENS GEEIGNET!

Große Fahrzeug- und Geräteschau | Rettungsübungen - u.a. Luftrettung mit Rettungshubschrauber | Besuch des Innenministers J. Herrmann

Wenn Menschen auf dem Wasser in Not sind, kommt es auf jede Minute an und bei der Hilfeleistung will jeder Handgriff gekonnt sein. Es sind Ehrenamtliche, die diese Hilfe professionell leisten. In Bayern - mit seinen Hunderten von Seen und seinen gefährlichen Flüssen - sind diese Leistungen besonders wichtig: Alljährlich ertrinken rund 90 Menschen in Bayern, das sind im bundesweiten Vergleich die meisten Opfer. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 sind in Bayern 65 Menschen ertrunken.

Am Donnerstag, den 12. September 2019, zeigt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit einer großen Geräteschau und mit unterschiedlichen Einsatzvorführungen ihre Leistungsfähigkeit, unter anderem mit einer Rettung aus der Luft.

Ein erlebnisreicher und informativer Tag erwartet Sie in Prien am Chiemsee:

Große Geräte- und Fahrzeugschau

Ab 15:00 Uhr findet an der Schiffsanlegestelle in Prien eine eindrucksvolle Geräte- und Fahrzeugschau zur Wasserrettung statt: Wir zeigen Rettungsboote aller Größen, Einsatzfahrzeuge für unterschiedliche Zwecke, Drohnen für die Wasserrettung, Tauchausrüstungen und die Ausrüstung für die Rettung in stark strömenden Gewässern. Außerdem präsentierten unsere Nachwuchsretter - die Jugend-Einsatz-Teams - ihre Arbeit. Wasserrettungs-Experten der DLRG beantworten gerne Ihre Fragen. Die Fahrzeug- und Geräteschau mit verschiedenen Informationsständen der DLRG ist öffentlich zugänglich, die Bevölkerung ist zu diesem Teil der Veranstaltung herzlich eingeladen.

Spannende Vorführungen auf dem Chiemsee

Um 16:00 Uhr beginnt für die geladenen Gäste und die Medien eine Rundfahrt auf dem Chiemsee mit der „MS Edeltraud". Wichtige Persönlichkeiten aus Sicherheitsbehörden und Hilfsorganisationen, Persönlichkeiten aus der Wirtschaft und besondere Unterstützer der DLRG Bayern werden mit an Bord sein. Während der Rundfahrt zeigen die ehrenamtlichen Wasserretter der DLRG Bayern ihre Leistungsfähigkeit: Mehrere Rettungsvorführungen demonstrieren die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der DLRG.

• Szenario 1: Zwei Stand-Up-Paddler auf SUP-Boards geraten in Seenot | Rettung der gekenterten Personen (u.a. Rettung eines Patienten durch Luftretter/Hubschrauber )

• Szenario 2: Medizinischer Notfall auf einer Segelyacht | Motorrettungsboot der DLRG kommt zu Hilfe - medizinische Versorgung / Abtransport

• Szenario 3: Ein Segelboot kentert, zwei Personen müssen gerettet werden | Rettung mit Motorrettungsboot - Aufstellen der Segeljolle

Rettungsfachleute der DLRG kommentieren diese Übungen und beantworten Ihre Fragen.

Experten im Interview

In Gesprächen mit Moderatorin Anouschka Horn erläutern der Bayerische Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, und weitere Persönlichkeiten die Unterstützung der Wasserrettung durch Staat und Unternehmen. Ein Fachmann der DLRG erklärt das Funktionieren einer Wasserrettungsstation - und wie davon nicht nur Badegäste profitieren, sondern auch die Bevölkerung im weiten Umkreis! Erfahren Sie dabei viele weitgehend unbekannte Fakten über die Leistungen der DLRG und in welchen Bereichen die ehrenamtliche Wasserrettungsorganisation Handlungsbedarf in Politik und Gesellschaft sieht.

Die Rückkunft am Anlegesteg ist für 18:00 Uhr geplant. Auf dem im Hafen liegenden Schiff bieten wir einen kleinen Imbiss an und es besteht die Möglichkeit zu Interviews.

Reservieren Sie noch heute einen Platz an Bord – wir freuen uns auf Ihren Besuch und die Berichterstattung!

Für eine Anmeldung vorab wären wir sehr dankbar!

Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail an wasserrettung@bayern.dlrg.de bzw. melden Sie sich an per Fax: 09181 3201-500 oder rufen Sie uns an  unter Tel.: 09181 – 3201-0

 

TERMIN: 12. September 2019

ORT/ANREISELINK: Prien am Chiemsee | Schiffsanlegestelle | Seestraße 108 | 83209 Prien

Ein Kontingent Parkplätze wurde für Besucher der DLRG reserviert.

ZEITPLAN:

Fahrzeugschau:                                            ab   15:00 Uhr

Abfahrt MS Edeltraud pünktlich                um    16:00 Uhr

Begrüßung Präsident DLRG Landesverband Bayern, Ingo Flechsenhar, DLRG-Bundesverband, Präsident Achim Haag; Ansprache durch Innenminister Joachim Herrmann; Interviews geführt von Anouschka Horn.

Rettungsszenario 1 (Luftretter)                  ca. 16:20 Uhr

Rettungsszenario 2                                      ca. 16:45 Uhr

Rettungsszenario 3                                      ca. 17:10 Uhr

Rückkunft am Anlegesteg mit Imbiss auf dem Schiff um 18:00 Uhr

 

SAVE-THE-DATE | TAG DER WASSERRETTUNG - Empfang der DLRG Bayern am 12. September 2019 in Prien am Chiemsee

Für den 12. September hat die DLRG Bayern zu ihrem TAG DER WASSERRETTUNG nach Prien am Chiemsee eingeladen. Sie präsentiert mit einer großen Geräteschau und mit Einsatzübungen ihre Leistungsfähigkeit, unter anderem mit einer Luftrettung.

 

 

 

Die DLRG Bayern hat wichtige Vertreter von Behörden und Hilfsorganisationen, Persönlichkeiten aus der Wirtschaft sowie Unterstützer der DLRG eingeladen. Besonders erfreulich ist, dass bereits im Vorfeld wichtige terminliche Zusagen erfolgten.

EIN SPANNENDER TAG MIT DER DLRG BAYERN

An der Anlegestelle in Prien erwartet die Teilnehmer ab 15:00 Uhr eine eindrucksvolle Geräte- und Fahrzeugschau, die auch für die Bevölkerung viel Interessantes bietet. Bei einer Rundfahrt auf dem Chiemsee mit der „MS Edeltraud“, die um 16:00 Uhr beginnt, präsentieren die ehrenamtlichen Wasserretter der DLRG Bayern ihre Leistungsfähigkeit: Verschiedene Rettungsübungen zeigen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der DLRG - unter anderem wird eine Luftrettung gezeigt. Experten der DLRG moderieren zu den Übungen,  erklären die eingesetzten Rettungsmittel und beantworten Fragen.

EHRENAMT, WASSERRETTUNGSDIENST UND ERTRINKUNGSFÄLLE IN BAYERN

In informativen Gesprächen werden Spezialisten zum Thema Ehrenamt und Wasserrettungsdienst sowie zu Ertrinkungsfällen in Bayern befragt, es moderiert Anouschka Horn. Bei einem Imbiss an Bord erfahren die Besucher viel Interessantes von unserer Wasserrettungsorganisation und haben die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch.

Die Rückkunft am Anlegesteg ist für 18:00 Uhr geplant. Danach besteht die Möglichkeit zum weiteren Austausch und zum Networking.

An der Veranstaltung interessierte Personen, die noch keine persönliche Einladung erhalten haben und gerne teilnehmen möchten, wenden sich bitte per E-Mail an info@bayern.dlrg.de

ORGANISATIONSHINWEIS FÜR BESUCHER:

Meldeschluss für die Rückantwort ist am 22. August 2019. Nur namentlich registrierte Personen haben Zugang zum Schiff.

 

Tipps für die Sicherheit am Wasser

Die Badesaison hat begonnen. Viele Menschen zieht es jetzt wieder ins Schwimmbad, an den Badesee, an einen Fluss oder ans Meer. Doch Vorsicht: Wasser kann tückisch sein und Gefahren bergen. In den letzten Tagen sind schon mehrere Menschen in Bayern ertrunken. Damit das Baden ein Vergnügen bleibt, rät die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jetzt zu Besonnenheit und Vorsicht.

Achtung Eltern und Betreuer:

  • Eltern dürfen kleine Kinder am und im Wasser nie aus den Augen lassen und sollen immer in Griffweite bleiben.
  • Erst wenn Ihr Kind das Jugendschwimmabzeichen in Bronze – früher auch Freischwimmer genannt - hat, kann es sicher schwimmen.
  • Rechnen Sie damit, dass Freunde gar nicht oder nicht sicher schwimmen können. Denn immer weniger Kinder und auch Erwachsene in Deutschland können sicher schwimmen.

Achtung beim Baden in der Natur:

  • Nur an bewachten Badestellen schwimmen gehen. Warnhinweise wie „Steilufer" beachten.
  • Nur gemeinsam mit anderen oder unter Aufsicht schwimmen.
  • Die eigene Leistungsfähigkeit kritisch einschätzen; nicht leichtsinnig werden.
  • Auch nach mehreren warmen Tagen erwärmt sich zunächst nur die Wasseroberfläche. Tiefe Gewässer wie Baggerseen sind immer noch kalt. Das kann zu Unterkühlung und Krämpfen führen und lebensgefährlich werden.
  • Vorsicht bei aufblasbaren Wassertieren, Luftmatratzen oder ähnlichem Spielzeug! Wasserspielzeug kann leicht kaputt gehen und dann haben Kinder nichts mehr zum Festhalten. Beim Spielen merken sie vielleicht gar nicht, wenn Wind oder Strömungen sie wegtreiben. Schwimmhilfen bieten keinen sicheren Schutz vor dem Ertrinken und können damit auf keinen Fall die Aufsicht der Eltern bzw. anderer Begleitpersonen ersetzen!
  • Nie in unbekannte Gewässer springen. Nur an ausgewiesenen Sprungbereichen ins Wasser springen. Kopfsprünge in Ufernähe oder im flachen Wasser können lebensgefährlich sein oder schwerste, dauerhafte Schäden wie Querschnittslähmung nach sich ziehen.
  • Ein Bad im Fluss kann reizvoll und harmlos aussehen, ist aber gefährlich: Die Kälte des Wassers lässt die Kräfte sehr schnell schwinden. Und an steilen, bewachsenen Ufern kann man sich oft nicht mehr ans Land retten. Nie in einen Fluss gehen, der Hochwasser führt (erkennbar an braunem Wasser, hohe Fließgeschwindigkeit). Und der Fluss kann Treibgut, wie z.B. ganze Baumstämme, mit sich führen - das bedeutet Lebensgefahr.
  • Strömungen und Brückenpfeiler sind tödliche Risiken.
  • Sobald ein Gewitter aufzieht: raus aus dem Wasser!

Mit Schlauchboot und Kajak:

  • Nur stabile Boote verwenden: Raft aus festem Material und mit mehreren Luftkammern aus dem Fachhandel, kein billiges Spaßgefährt aus dem Baumarkt!
  • Erfragen, ob der Fluss mit Schlauchboot oder Kajak befahren werden darf! (Landratsamt, Polizei oder Ortskundige)
  • Nicht bei Hochwasser auf den Fluss! (Kennzeichen: Hohe Fließgeschwindigkeit, braunes Wasser; Pegelstände auf www.hnd.bayern.de)
  • Alle Mitfahrer sollen sichere Schwimmer sein und Schwimmwesten tragen.
  • Keinen Alkohol mitnehmen! Er beeinträchtigt das Bewusstsein für Gefahren.

Baden unter Einfluss von Alkohol: Leichtsinn vorprogrammiert!

  • Trinken Sie vor dem Baden keinen Alkohol. Denn er kann bewirken, dass Sie Ihre Kräfte überschätzen.

Achtung am Meer:

  • Gezeiten, nicht erkennbare Strömungen und Unterströmungen sowie starke ablandige Winde können sogar gute Schwimmer in Lebensgefahr bringen. Respektieren Sie deshalb örtliche Warnungen wie die rote Flagge am Strand.
  • Luftmatratzen, Schlauchboote und Gummitiere sind gefährliches Spielzeug und können leicht abgetrieben werden. Vertrauen Sie ihnen nicht Ihr Leben an!
  • DLRG-Einsatzleiter Sven Slovacek: „Informieren Sie sich gleich am ersten Urlaubstag über Rettungsposten und Notrufmöglichkeit. Lernen Sie, in der Landessprache Hilfe im Notfall zu holen."

Bilanz 2018 | Mindestens 89 Menschen kamen in bayerischen Gewässern ums Leben

Der heiße Sommer 2018 hinterließ Spuren in Deutschland. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rettet jährlich rund 700 bis 800 Menschen vor dem Ertrinken. Aber oft gehen Badeunfälle tragisch aus. Nach Angaben der DLRG sind im vergangenen Jahr in Deutschland mindestens 504 Menschen ertrunken. Der heiße Sommer 2018 hinterließ somit deutliche Spuren. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl bundesweit um fast ein Viertel.

 

Für Bayern stellt sich die Situation so dar:

Viele Ertrinkungsunfälle in Bayern | Im Vergleich der Bundesländer sind im gewässer- und flächenreichen Bayern wieder die meisten Menschen ertrunken: Im Freistaat kamen 89 Menschen in 2018 ums Leben. Gegenüber dem Vorjahr - mit einem ebenfalls sonnigen Sommer - ist dies im heißen "Jahrhundertsommer" 2018 ein Anstieg um 3,5 Prozent. Die Zahlen schwanken je nach der sommerlichen Witterung. Laut DLRG-Statistik ertranken in Bayern allein 58 Menschen in den Sommermonaten Juni bis August.

Gefährliche Orte | Unfallschwerpunkt Nummer eins sind nach wie vor die unbewachten Gewässer. In Flüssen, Bächen, Gräben, Seen und Teichen ertranken 83 Menschen, das sind gut 93 Prozent aller Opfer. In Schwimmbädern verloren mit 6 Badegästen vergleichsweise wenige den nassen Tod.

Wesentlich mehr Männer ertrinken | Alljährlich ertrinken wesentlich mehr männliche als weibliche Personen: Im Jahr 2018 waren es 71 Männer und 18 Frauen. Hier sind Selbstüberschätzung, Leichtsinn und auch Alkohol mögliche Ursachen für tödliche Badeunfälle.

Ältere Menschen sind besonders gefährdet |  Besonders vom Ertrinken betroffen sind ältere Menschen. In der Altersklasse ab 56 Jahren ertranken in Bayern mindestens 46 Personen. Über die letzten Jahre ist dieser Anteil an der Gesamtzahl der Ertrunkenen besorgniserregend steigend. Aus diesem Grund startet der DLRG-Landesverband Bayern - mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege - ein innovatives Pilotprojekt für die Bevölkerung über 65 Jahren in Bayern. Das Projekt „Zurück ins Wasser – gemeinsam Fit in Bayern“ soll Senioren durch ein auf diese Zielgruppe abgestimmtes Kursprogramm die Sicherheit beim Schwimmen im Bad und auch im Freigewässer zurückgeben. So sollen auf lange Sicht Unfälle und Todesfälle im Wasser bei dieser Altersgruppe reduziert werden.

Ingo Flechsenhar, Präsident der DLRG Bayern, dankt den vielen Lebensrettern: „Ohne das große Engagement ehrenamtlicher Ausbilder und Rettungsschwimmer, aber auch die schnelle Hilfe mutiger, besonnener Passanten, wäre die Zahl der Ertrunkenen im letzten Jahr noch deutlich höher ausgefallen“. Flechsenhar weiter: „Der sinkenden Schwimmfähigkeit in Deutschland muss dringend entgegen gewirkt werden. Dafür benötigen unsere bayerischen DLRG-Gliederungen Bäder, in denen sie ausbilden und trainieren können!“

In Deutschland verschwinden die Bäder
Das sollte zu denken geben: 80 Bäder schließen jährlich – und mit den Bädern verschwinden örtliche Schwimmvereine, Schwimmkurse sowie Ausbildungs- und Trainingsmöglichkeiten. Auch die ehrenamtlichen Wasserretter stehen oft vor großen Herausforderungen, um genügend Badzeiten zu erhalten. Mögliche Folgen sind schon jetzt absehbar. Rund 60 Prozent der Zehnjährigen sind keine sicheren Schwimmer. Bereits 25 % der Grundschulen haben keinen Zugang mehr zu einem Schwimmbad. Die DLRG versucht durch eine Online-Petition auf diesen Negativtrend aufmerksam zu machen: https://www.dlrg.de/rettet-die-baeder.html


Dauerfrost in Bayern | Vorsicht: Das Eis trägt noch nicht!

Der Frost in den nächsten Tagen wird dafür sorgen, dass auf einigen Seen vor allem in Gebirgsnähe eine Eisfläche entsteht. Aber Vorsicht: Sie ist trügerisch und noch nicht tragfähig. Die einfachste Regel: Eisflächen auf Gewässern überhaupt nicht betreten. Die winterliche Natur lässt sich auch auf dem sicheren Ufer genießen.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rät jetzt dringend zur Vorsicht und gibt Tipps für die Sicherheit. Wichtig ist es, erst viele Tage mit starkem Nachtfrost abzuwarten, bevor man eine Eisfläche betritt. Bei Seen sollte die Eisdecke mindestens 15 cm stark sein, damit das Eis betreten werden kann. Und trotz einer vermeintlich dicken Eisschicht können an verschiedenen Stellen Gefahren lauern: Über fließendem Wasser wächst die Eisschicht langsamer als auf stehendem. Daher besteht besondere Gefahr an Zu- und Abflüssen, an Quellen im See, die Strömungen verursachen und an bewachsenen Uferstellen.


Extreme Schneelage in Bayern | Rund 300 weitere ehrenamtliche Kräfte der DLRG im Einsatz

Aufgrund der extremen Schneelage in Bayern haben bereits mehrere Landkreise den Katastrophenfall erklärt. Im Landkreis Traunstein hat das dortige Landratsamt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bayern um Unterstützung gebeten. Daraufhin wurden umgehend DLRG-Einsatzkräfte in das Katastrophengebiet entsandt.

Bereits seit Tagen sind bayernweit DLRG-Einheiten punktuell bei entsprechenden Schneelagen im Einsatz. Am Donnerstagabend, 10.01.2019, begaben sich auf Anforderung der zuständigen Katastrophenschutzbehörde DLRG-Einsatzkräfte aus dem südlichen Oberbayern zur Katastrophenhilfe in den Landkreis Traunstein. Von Freitag, 11.01.2019 bis Samstagabend, 12.01.2019 befanden sich zusätzlich ein Wasserrettungszug aus Alpenland (Oberbayern) und Oberfranken im Einsatzgebiet. Damit waren an diesem Tag insgesamt mehr als 100 DLRG-Helfer im Einsatz. Die Kräfte der beiden Wasserrettungszüge Alpenland und Oberfranken sind nach sehr erfolgreicher Arbeit mittlerweile wieder an ihre Heimatstandorte zurückgekehrt. Am Sonntag, 13.01.2019 hat die DLRG-Bayern auf Anforderung der Katastrophenschutzbehörde weitere Einsatzkräfte, da-runter sechs Wasserrettungszüge aus allen bayerischen Bezirken, mit insgesamt mehr als 300 Einsatzkräften in das Katastrophengebiet entsandt.


Extreme Schneelage im Landkreis Traunstein | Ehrenamtliche Helfer der DLRG im Einsatz

Aufgrund der extremen Schneelage im Landkreis Traunstein hat das dortige Landratsamt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bayern um Unterstützung gebeten.  Daraufhin haben sich die DLRG-Wasserrettungszüge aus ganz Bayern einsatzbereit erklärt. Am Donnerstagabend, 10. Januar 201, begaben sich erste DLRG-Einsatzkräfte aus dem südlichen Oberbayern in den Landkreis Traunstein. Am Morgen des Freitag, 11. Januar 2019 machte sich ein Wasserrettungszug aus Oberfranken mit 32 Helfern und 8 Fahrzeugen ebenfalls auf den Weg in den Landkreis Traunstein. Die eingesetzten DLRG-Helfer haben die Aufgabe, Dächer von den Schneemassen zu befreien. Dazu sind die Einsatzkräfte mit Sicherungsmaterial (Seil/Seiltechnik) und Schneeschaufeln ausgerüstet. 


Der Sommer ist da! 15 Tipps für die Sicherheit am Wasser

Die Badesaison hat begonnen. Viele Menschen zieht es dann wieder ins Schwimmbad, an den Badesee, an einen Fluss oder ans Meer. Doch Vorsicht: Wasser kann tückisch sein und Gefahren bergen. Damit das Baden ein Vergnügen bleibt, rät die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jetzt zu Besonnenheit und Vorsicht. „Im vergangenen Jahr sind in allein Bayern 86 Menschen ertrunken. Das sind zu viele“, warnt Ingo Flechsenhar, Präsident der DLRG Bayern.


Spende des Sparkassenverbands Bayern an die DLRG

Um eine flächendeckend gute Qualifizierung der Sanitätskräfte sicherstellen zu können, spendet der Sparkassenverband Bayern dem DLRG Landesverband die Ausstattung mit insgesamt acht Köpfen für Herz-Lungen-Phantome im Wert von 11.500 Euro. Diese wechselbaren Köpfe können an vorhandene Standard-Herz-Lungen-Phantome angebracht werden und sparen daher die Kosten für die Beschaffung eines kompletten HLW-Phantoms und die Lagerung desselben.


Kind ertrunken – Urteil nimmt Jugendleiter in die Pflicht

Ein aktuelles Urteil sorgt für Verunsicherung bei Jugendverbänden und Jugendringen. Eine Jugendleiterin in Oberfranken hatte mit einer Gruppe Kinder einen Ausflug in ein Schwimmbad durchgeführt. Ein achtjähriges Kind war ertrunken, da die Jugendleiterin nicht wusste, dass eines der Kinder in der Gruppe nicht schwimmen konnte.


Vorsicht: Das Eis trägt noch nicht!

Derzeit sorgt der tiefe Nachtfrost dafür, dass auf kleineren Seen eine Eisdecke entsteht. Aber Vorsicht: Sie ist trügerisch und noch nicht tragfähig. Die einfachste Regel: Eisflächen auf Gewässern überhaupt nicht betreten. Die winterliche Natur lässt sich auch auf dem sicheren Ufer genießen. Die DLRG Bayern rät jetzt dringend zur Vorsicht und gibt Tipps für die Sicherheit.


12 Tipps für die Sicherheit am Wasser

Die Badesaison hat begonnen. Viele Menschen zieht es dann wieder ins Schwimmbad, an den Badesee, an einen Fluss oder ans Meer. Doch Vorsicht: Wasser kann tückisch sein und Gefahren bergen. Deshalb rät die DLRG Bayern jetzt zur Besonnenheit und Vorsicht. Die meisten tödlichen Unfälle ereignen sich an unbewachten Seen und Flüssen. „Allein im vergangenen Jahr sind in Bayern 91 Menschen ertrunken. Vor allem an unbewachten Stellen ist das Risiko um ein Vielfaches höher, als an von Rettungsschwimmern bewachten Badestellen“, warnt Ingo Flechsenhar, Präsident der DLRG Bayern.


DLRG Bayern hat neu gewählt

Die DLRG Bayern traf sich am 13. und 14. Mai 2017 in Neumarkt/OPf. zu seiner alle vier Jahre stattfindenden Landestagung. Die über 100 bayerischen Delegierten, Referenten und Präsidiumsmitglieder der größten ehrenamtlichen Wasserrettungsorganisation der Welt hatten die Aufgabe, durch personelle und andere verbandspolitische Entscheidungen die zukunftsorientierte und kompetente Arbeit der Lebensretter in Bayern sicherzustellen. Innenminister Joachim Herrmann, selbst seit vielen Jahren Mitglied in der DLRG, besuchte die Lebensretter auf Ihrer Tagung.


DLRG zieht alarmierende Bilanz

In Bayern 91 Menschen ertrunken. Tendenz: Steigend Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind im vergangenen Jahr 2016 in Deutschland mindestens 537 Menschen ertrunken. Wie auch in den vergangenen Jahren ist Bayern das Bundesland mit den meisten Ertrinkungsfällen.