Wasserrettungsdienst


Den Wasserrettungsdienst führen die Kreis- und Ortsverbände durch, stationär mit Wasserrettungsstationen und mobil mit Schnelleinsatzgruppen. Im Frühjahr und Sommer verstärken unsere Kräfte den Wasserrettung an der Nordsee und Ostsee. Mindestalter für die selbständige Mitarbeit ist 18 Jahre, Mindestqualifikation das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber. Zusatzqualifikationen sind u. a. die aufwändige Fachausbildung Wasserrettungsdienst und die Ausbildung zum Strömungsretter.

Sanitätsdienst und First Responder

Einige Kreis- und Ortsverbände bieten die Betreuung von Veranstaltungen durch Sanitäter an und unterstützen den Rettungsdienst als First Responder (Helfer vor Ort).

Wasserseitige Absicherung von Events

Regatten und andere Events auf und am Wasser können die Kreis- und Ortsverbände mit Booten, Rettungsschwimmern, Einsatztauchern und Sanitätern absichern.

Bevölkerungsschutz

Die DLRG baut in ganz Bayern im Auftrag des Freistaats 14 Wasserrettungszüge auf. Sie umfassen je rund 30 Helferinnen und Helfer. Jeder Zug ist in Gruppen und Trupps gegliedert und einheitlich mit Fahrzeugen und Booten ausgerüstet. Bei Großschadensereignissen, hauptsächlich Aufgaben bei Hochwassern und in unwegsamem Gelände am Wasser regional (Main, Donau, Mangfall...) und überregional (Elbe, Oder, Ausland...), wirkt die DLRG u. a. mit bei

  • Evakuierung eingeschlossener Personen
  • Transport von Patienten und medizinischem Personal
  • Lebensmittelversorgung
  • Deichsicherung von der Wasserseite her -Sachgüterbergung
  • Logistik

Die DLRG ist mit Fach- und Führungskräften (Bootsführer, Strömungsretter, Sanitäter, Einsatztaucher, Fachberater,...), und dem erforderlichen Material gut für solche Einsätze vorbereitet. Die Alarmierung der DLRG Bayern erfolgt durch die Kreisverwaltungsbehörden zentral über Telefon 0800-0112100.

Zivil-militärische Zusammenarbeit

Die DLRG Bayern engagiert sich intensiv in der regionalen Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit mit den Schwerpunktthemen im hochwasserbezogenen Katastrophenschutz, der Wassergefahrenabwehr, der Rettungsschwimmer- und Lehrscheinausbildung der aktiven Truppe und der Reservisten.

Dazu hält sie mit Aus- und Fortbildungen für den Öffentlichen Dienst, Ausbildungsunterstützungen und regionalen Schulungen engen Kontakt zum Wehrbereichskommando IV -Süddeutschland- , dem Landeskommando Bayern, den unterstellten bayerischen Bezirks-/Kreisverbindungskommandos (BVK/KVK), anderen in Bayern stationierten militärischen Dienststellen und Truppenteilen sowie zur Landesgruppe Bayern im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw e.V.) mit ihren Reservistenkameradschaften (RK), Reservisten-Arbeits-Gemeinschaften (RAG) und den regionalen Initiativen (RegIniRes).

 

Als Ansprechpartner stehen dabei als Projektbeauftragter für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit

 

Ansprechpartner: Xaver Schruhl

Kontakt: Xaver.Schruhl(at)Bayern.DLRG.de

 

und als Projektbeauftragter für die Zusammenarbeit mit dem Reservistenverband

 

Ansprechpartner: Ingo Flechsenhar

Kontakt: Ingo.Flechsenhar(at)Bayern.DLRG.de