Hochwassereinsatz in Ostbayern

Sie haben sich durch dramatische Situationen gekämpft, die ehrenamtlichen Strömungsretter der DLRG beim Hochwassereinsatz am 2. und 3. Juni in Ostbayern. Bei der Anfahrt viele Straßen überflutet, unterspült, abrutschgefährdet. Die ersten Einsatzkräfte bahnen sich den Weg zu Fuß durch die Wohngebiete. Ihr Auftrag: Von der Flut eingeschlossene Menschen retten. Ihre Ausrüstung mit Spezial-Schlauchboot ohne Motor ist von großem Vorteil. Allein die Helfer der DLRG Mühldorf am Inn bringen über 80 Menschen in Sicherheit, darunter viele Gebrechliche, Säuglinge, Kinder. Erst tief in der Nacht ist ihr Einsatz zu Ende. Auch in Niederbayern und in der Oberpfalz sind örtliche DLRG-Rettungsteams im Einsatz. Die Luftretter der DLRG befreien von Hubschraubern aus zahlreiche eingeschlossene Menschen aus Häusern und Fahrzeugen.

Auch weiterhin stehen DLRG-Teams in ganz Bayern zum Einsatz bereit.

An alle Menschen in den Überschwemmungsgebieten:

Hier ein paar Tipps für Ihr Verhalten im Hochwasser:

- Wenn möglich, bereits vor Eintreffen des Wassers das bedrohte Gebiet verlassen. Bringen Sie Wertsachen im Haus in obere Etagen.

- Falls Sie im Gebiet eingeschlossen wurden, suchen Sie geschützte Bereiche auf, z.B. Anhöhen.

- Gehen Sie keinesfalls in Kellerräume! Suchen Sie höhere Stockwerke, Balkone auf, zur Not klettern Sie auf Hausdächer.

- Vorsicht beim Gehen auf der Straße: es können Gullideckel weggespült sein und der Kanal offen sein. Hier entsteht ein lebensgefährlicher Sog.

- Vermeiden Sie den Aufenthalt in Fahrzeugen! Sollten Sie eingeschlossen sein, öffnen Sie Fenster und/oder Türen, um das Fahrzeug zu verlassen.

- Sobald Wasser ins Innere des Fahrzeugs eintritt, kann es zu Kurzschlüssen in der Elektronik kommen. Die Funktion des elektrischen Fensterhebers kann dadurch eingeschränkt oder ausgesetzt sein.

- Wenn das Wasser von außen gegen das Fahrzeug drückt, lassen sich die Türen nur sehr schwer oder gar nicht mehr öffnen. Öffnen Sie vorher Ihr Fenster und verlassen Sie das Fahrzeug. Klettern Sie, falls möglich auf das Dach.

- Meiden Sie dreitürige Fahrzeuge! Gerade Kinder bringt man hier nur sehr schlecht von den Rücksitzen. Im Notfall Kopfstützen entfernen, um besser ans Kind zu gelangen. Wenn nötig und möglich, den Zugang über die Heckklappe versuchen.

Volker Kvasnicka, stv. Leiter Einsatz DLRG Bayern

26.06.2016 Sonntag

Blitzschnell


Noch in Feierlaune – die Passauer DLRG

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17.06.2016 Freitag

Luftretter üben gemeinsam


Luftunterstütze Wasserrettung der DLRG-Bayern standardisiert
Am 16.06.2016 übten Luftretter der DLRG Ortsverbände Fürth, Kissingen, Küps, Pöcking-Starnberg, Regensburg und Traunstein-Siegsdorf gemeinsam mit einem Hubschrauber der Polizei Bayern. Dabei... mehr



"Schon zu Lebzeiten unsterblich“

Das ist das Motto der Kampagne, mit der die bayerischen Hilfsorganisationen jetzt gemeinsam weitere ehrenamtliche Helfer für den Bevölkerungsschutz suchen. Jetzt ist den Helden – und allen, die sich ihnen künftig anschließen wollen - ein Denkmal gesetzt. Es steht im Herzen Münchens, am Marienhof, und lädt unwiderstehlich zu einem Selfie ein. Über die Sozialen Kanäle wird die Idee sich in Windeseile bayernweit verbreiten. Deshalb sagt die DLRG Bayern: Macht mit, macht ein #bayernhelfie und postet es. Das nächste Helfer-Denkmal wird am 29. August feierlich in Regensburg errichtet.

Mehr zur Kampagne: www.helfernetz.bayern